Kostenoptimierung in der Milchproduktion
Hier können die Milchproduzenten online kostenlos die Direktkosten der Milchproduktion auf ihrem Betrieb berechnen.
(Für Kostenrechner Titel anklicken)
Die Agridea hat gemäss einer Mitteilung in Zusammenarbeit mit ihren Partnern im Internet eine Plattform zur neuen Agrarpolitik aufgeschaltet, wo auch der aktuelle Beitragsrechner zu finden ist. Damit können Beitragsberechnungen erstellt werden, die jedoch nicht rechtsgültig sind. Es kann auf Grund des Anhörungsverfahren nochmals Anpassungen geben. Der Rechner soll helfen, die künftigen Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe annähernd zu ermitteln.
Klicken Sie hier für die Berechnungsvorlage.
Swissmilk feierte am Samstag, 20. April in der ganzen Schweiz den Tag der Milch 2013. Es werden Milch und Milchshakes ausgeschenkt und spannende Events rund um die Milch veranstaltet.
Auch Radio Grischa hat das spannende Thema aufgenommen und den Gutsbetriebsleiter Hanueli Salis von der Hosang'schen Stiftung Plankis zur Milch und im Speziellen zur Churer Milch interviewt.
- Alles Wissenswerte über die Milch
Mit der Aktion „Dankeschön für saubere Felder“ und verschiedenen Instrumentenwollen der Schweizerische Bauernverband und die IG saubere Umwelt (IGSU)den Abfall auf landwirtschaftlichem Kulturland reduzieren und damit zurEntlastung der Bauernfamilien, zur Erhaltung der Tiergesundheit und für eine attraktive Schweiz sorgen.
Beim Bündner Bauernverband kann Material bestellt und abgeholt werden:
Bitte Bestellungen per Mail oder Telefon an: allemann@buendnerbauernverband.ch oder 081 254 20 00.
Auswirkungen der Agrarpolitik 2014 – 2017 auf die Bündner Landwirtschaft.
Der Nationalrat hat im September die AP 14 – 17 verabschiedet. Jetzt wird das Geschäft von der vorberatenden Kommission (WAK-Ständerat) diskutiert und kommt im Dezember dann in den Ständerat. Auf der Basis der vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) publizierten Modellrechnungen und unter Berücksichtigung der Entscheide des Nationalrates hat der BBV verschiedene Betriebstypen in Graubünden berechnet.
Die Vorlage Modellrechnung sowie die Berechnung der Betriebstypen finden Sie links unter Downloads - Agrarpolitik 2014-17.
66‘000 Besucherinnen und Besucher besuchten die diesjährige Bündner Herbstmesse GEHLA in Chur. Inmitten luden die Bündner Bäuerinnen und Bauern zur „Faszination Landwirtschaft“ ein.
Das Landwirtschaftszelt stand ganz im Zeichen von „Milch und Käse“. Unter der Führung der Züchter Service AG präsentierte sich der Bündner Bauernverband, der Kantonale Ziegenzuchtverband, der Bündner Bäuerinnen- und Landfrauenverband, der Bündner ÄlplerIhnnenverein sowie der Gutsbetrieb Plankis täglich von der Sonnenseite.
Weiss, lecker und gesund
Dass die Milch doch nicht aus dem Supermarkt kommt, veranschaulichte die rund zwanzig gemsfarbigen Gebirgsziegen und drei braunen Milchkühe während den abendlichen Melkzeiten. Früh übt sich, was ein guter Melker oder Melkerin werden will – so konnten sich die Interessierten ganztags beim Partykuhmelken messen. Auch wenn dort nur Wasser gemolken wurde, gab es im Nachhinein ein gesundes Glas Churer Milch zur Stärkung. Die Churer Drink- und Vollmilch ist im Plankis-Hofladen sowie an diversen anderen Orten in Chur erhältlich.
Von der GEHLA-Milch zu GEHLA-Käse
Für einen Blick, über die Schulter der Älplerin Karin Niederberger oder dem Älpler Andres Conzett, direkt ins Käsekessi, hielten viele Besucherinnen und Besucher interessiert inne. Die GEHLA-Milch wurde innert zwei Stunden in der urchigen Schaukäserei gekonnt zu GEHLA-Käse weiterverarbeitet.
Meckerer, die man gerne mag
Der Bündner Ziegenzuchtverband hat sich zum Ziel genommen, mit seinem diesjährigen Auftritt das Image der Produkte aus Ziegenmilch zu verbessern. Dass ihnen das gelungen ist, bewiesen die vielen interessierten Besucherinnen und Besucher, welche sich zur genussvollen Degustation vor der Kühlvitrine tummelten. Entgegen der Vorurteile, dass die Produkte „böckeln“, überzeugte der Verband nebst dem bekannten Angebot auch mit den speziell hergestellten GEHLA-Ziegenperlen.
Es hat sich gelohnt!
Dank dem grossen Engagement der Verantwortlichen der Alp Rona, Alp Nadels, Alp Malans Calfeisental, Alp d’Err Tinizong, Bodenalp Feldis-Scheid, Alp Grüsch und der Sennerei Maran konnte im Landwirtschaftszelt jeden Tag eine andere Bündner Alp vorgestellt und ihre einheimischen Produkte zur Degustation und Verkauf angeboten werden. Der Bündner Bauernverband stellte den Alpverantwortlichen die gesamte Infrastruktur zur Verfügung, welche sie individuell gestalten konnten. Dem Aufwand überwiegte die grosse Begeisterung für die frischen Alpprodukte, welche sich anhand der vielen persönlichen Gespräche und mit dem erfreulichen Absatz abzeichnete.
Ein 51-faches Danke
Sich einen Tag lang als sympathische Botschafter zu präsentieren, den Fragen interessierter Besucherinnen und Besuchern zu stellen und gleichzeitig noch Milchshakes in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen auszuschenken, ist nicht selbstverständlich. Ein herzliches Dankeschön gilt all denjenigen Bündner Bäuerinnen und Bauern, welche dem Landwirtschaftszelt mit ihrer Gastfreundlichkeit den einladenden Charakter verliehen haben. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv.
Eine Auswahl von 13‘000 Mal Faszination Landwirtschaft
Nicht der Wettbewerb an sich hielt die Besucherinnen und Besucher bei der Fotoausstellung des Schweizerischen Bauernverbands vom Weitergehen ab. Vielmehr waren es die unzähligen Gucklöcher in die Welt der Landwirtschaft, aufgezogen auf hohen Holzsäulen, welche zu positiven Diskussionen und endlosem Staunen anregte.
Genau 4‘573 Wettbewerbstalons wurden während der zehntägigen Herbstmesse im Landwirtschaftszelt ausgefüllt. Vielen Dank der Geschäftsstelle Agrotourismus Graubünden, welche die beiden Hauptpreise sponserten. Auch Alpinavera unterstützte die Attraktivität des Wettbewerbs mit einem Warenkorb mit auserlesenen Bündner Produkten und auch der Bündner Bauernverband, getreu dem diesjährigen Hauptthema, sponserte ein Laib Bündner Alpkäse.
Wenn Primarschüler den Bleistift mit dem Käserührwerk tauschen
149 Churer Primarschüler und 7 Lehrpersonen sind der Einladung des Bündner Bauernverbandes, für einen Besuch ausserhalb der Ausstellungszeiten, ins Landwirtschaftszelt gefolgt. Gemeinsam mit dem Gutsbetrieb Plankis, vertreten durch Julia Dolf und Nicole Meisser, sowie mit Karin Niederberger, in Vertretung für den Bündner ÄlplerInnenverein, verbrachten die Primarklassen rund zwei Stunden voller landwirtschaftlicher Begeisterung. Dank dem direkten Kontakt mit den Tieren, dem aktiven Mithelfen beim Käsen, dem Butterschütteln, dem Partykuhmelken, den feinen Milchshakes und dem Herumtrollen auf der Strohburg haben wir das Ziel „Erlebnis Landwirtschaft“ erreicht.
Zum Schluss
Was wäre ein Landwirtschaftszelt ohne das Angebot einer frischgebackenen Fruchtwähe aus der Landfrauenküche? Undenkbar. Mit einem heissen Kaffee oder einem süssen Edelweiss-Sirup liessen sich die Impressionen des Rundgangs im „Bäuerinnen Beizli“ noch besser verdauen.
Zum zwanzigsten Mal fand am Nationalfeiertag der beliebte 1. August-Brunch statt. Auf 400 Bauernhöfen in der ganzen Schweiz wurden rund 200 000 Gäste verpflegt und bildeten ein Ort der Begegnung zwischen Stadt und Land.
Der 1. August-Brunch ist eine Erfolgsgeschichte für die Landwirtschaft und fand in diesem Jahr bereits zum zwanzigsten Mal statt. In der ganzen Schweiz liessen sich rund 200 000 Gäste auf vierhundert Höfen verwöhnen.
Einer davon war der Hof Sonnenrüti von Familie Sprecher in Langwies. Auf dem Hof werden Mutterkühe für die Natura-Beef-Produktion gehalten. Da Peter Sprecher als Zweitausbildung Metzger gelernt hat, werden die Tiere in der hofeigenen Metzgerei verarbeitet und direkt an den Konsumenten verkauft.
Ideale Bedingungen
Die Bedingungen für den diesjährigen 1. August-Brunch konnten nicht besser sein. Prächtiges Wetter, eine imposante Bergwelt sowie ein reichhaltiges und schön angerichtetes Buffet erwarteten die rund vierhundert Gäste. Für die Kinder stand eine Spielecke bereit und den Gästen wurde auf Plakaten die Landwirtschaft näher gebracht. Bereits zum elften Mal organisierten Peter und Kathrin Sprecher am Nationalfeiertag einen Brunch. "Die Organisation ist immer wieder ein Herausforderung, jedoch mit den rund zwanzig Helfern klappt es" meinte Peter Sprecher. Kathrin wurde bekannt durch die letzte Staffel der Fernsehsendung "SF bi de Lüt - Landfrauenküche", welche sie gewonnen hat.
Die Vorbereitungen und Organisation verliefen für die Familie wie jedes Jahr. Es wurden rund 60 Kilogramm Mehl zu Brot verbacken, 4 Alpkäse aufgeschnitten, 50 Liter Birchermüesli hergestellt und 24 Wähen gebacken um nur einige wenige Zahlen zu nennen. Dennoch war der diesjährige 1. August-Brunch für die Familie Sprecher speziell. Die amtierende Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf, die Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner, Standespräsident Ueli Bleiker und Urs Schneider, stellvertretender Direktor und Leiter Kommunikation beim Schweizer Bauernverband folgten der Einladung des Bündner Bauernverbands zum Brunch auf den Hof.
Trotz der vielen Prominenz gab es kaum Aufsehen. Die geladenen Gäste reisten mit Partner und zum Teil Familie in ihren privaten Autos an und mischten sich völlig unauffällig unter das Volk. Die Bundespräsidentin nahm sich genügend Zeit um mit anwesenden Besuchern über verschiedene Themen zu diskutieren. Keine Hektik, keine Bodyguards und dergleichen störten die Idylle auf dem Hof.
Ort der Begegnung
Hansjörg Hassler Nationalrat und Präsident des Bündner Bauernverbands erwähnte in seiner Begrüssung, dass der 1. August-Brunch eine sehr grosse Bedeutung für die Landwirtschaft hat, es findet eine Begegnung statt. "Die Produzenten können den Besuchern und Gästen die Landwirtschaft zeigen. Für viele Menschen vor allem Städter ist es sonst schwierig die Landwirtschaft zu erleben. " so Hassler weiter.
Doch die Schweizer Landwirtschaft dürfe sich nicht beklagen. "Wir haben es gut, wir dürfen unter anderem um das Direktzahlungssystem froh sein, andere Länder beneiden uns darum" fuhr Hassler fort. Jedoch hat die Landwirtschaft davon noch lange nicht gelebt und steht vor grossen Herausforderungen. Vor allem die Preisentwicklung macht vielen Betrieben Probleme. Manchmal wäre er froh wenn der Bund die Produzentenpreise wie früher festlegen würde meinte er zur Bundespräsidentin. Trotzdem sei heute die Zeit in welcher der Markt entscheidet. Dass die Preise immer tiefer sinken führt Hassler auf die Liberalisierung der Agrarmärkte mit weltweiter Konkurrenz zurück. Den verschiedenen Freihandelsabkommen steht der Bündner Bauernverbandspräsident mit Skepsis gegenüber. Es gilt diese zu bekämpfen, denn in der Schweiz haben wir eine hohe Qualität, welche wir nicht hergeben dürfen. "Wir müssen aber auch auf die Solidarität der Bevölkerung hoffen, denn mit Schweizer Löhnen sollte man sich auch Schweizer Lebensmittel leisten!" rief Hassler die Anwesenden auf.
Positive Stimmen
Die Stimmung unter den Besuchern des Brunchs war sehr gut. Viele erfreuten sich an dem tollen Wetter und der hervorragenden Organisation von Familie Sprecher. Vielfach wurde der Austausch oder der sogenannte "Hängert" unter oder mit der Talbevölkerung in einer ungezwungenen Atmosphäre geschätzt. Ob aus nah oder fern, Stadt oder Land der Brunch ist für alle ein Ort der Begegnung und gibt ein positives Bild von der Schweizer Landwirtschaft ab.
So unauffällig wie die geladenen Gäste gekommen waren, verabschiedeten sich diese wieder. Und so wurde auch die elfte Ausgabe des Brunchs für Familie Sprecher ein voller Erfolg.
An der Delegiertenversammlung vom 27. April 2012 haben die Delegierten die revidierten Statuten und die zukünftige Struktur des Bündner Bauernverbandes angenommen. Ziel der Reform war eine flachere Struktur mit kürzeren Entscheidungswegen.
Während eines Jahres hat der BBV in den verschiedenen Gremien die neue Struktur erarbeitet und die Statuten entsprechend angepasst. Alle Kollektivmitglieder und die regionalen Bauernvereine hatten zweimal die Möglichkeit zur Vernehmlassung. Hier finden Sie die neuen Statuten.
Anlässlich der Delegiertenversammlung hat Bernard Lehmann, BLW, über das Thema "Herausforderung für die Bündner Landwirtschaft in den nächsten zehn Jahren und wie lösen wir sie?" referiert.
Hier finden Sie seine Power Point Präsentation und das Interview im Bündner Bauer Nr. 18/2012.
Mit der Agrarpolitik 2014-2017 (AP 14-17) will der Bundesrat die Innovation in der Land- und Ernährungswirtschaft stärker unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern und die gemeinwirtschaftlichen Leistungen gezielter fördern. Kernelement der AP 14-17 ist das weiterentwickelte Direktzahlungssystem. Damit wird die Wirksamkeit und Effizienz der eingesetzten Mittel verbessert. Zur finanziellen Unterstützung der Landwirtschaft sind für die Periode 2014 bis 2017 insgesamt 13,670 Milliarden Franken vorgesehen.
Der Bundesrat hat am 1. Februar 2012 die Botschaft zur Agrarpolitik 2014-17 verabschiedet. Hier finden Sie die umfassende Dokumentation.
...Detailhändler oder Botaniker oder Namensforscher oder Landschaftskünstler. In der neuen Werbekampagne stehen die Schweizer Bäuerinnen und Bauern im Scheinwerferlicht.
Hier finden Sie die aktuellen Werbespots:
- Wer Bauer ist, ist auch Detailhändler
- Wer Bauer ist, ist auch Landschaftsarchitekt
- Wer Bauer ist, ist auch Botaniker
- Wer Bauer ist, ist auch Namensforscher
Die Bündner Landwirtschaft hat einiges zu bieten. Mit der Broschüre "Starke Begegnungen" möchten wir der Bündner Bevökerung in Stadt und Land, den Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, den Feriengästen und Touristen die Vielfalt der Bündner Landwirtschaft näher bringen. Sie schätzen die Bündner Produkte und die allgemeinwirtschaftlichen Tätigkeiten der Bündner Bauernhöfe. Sie kennen die regionalen Besonderheiten und die kulturellen Leistungen. Sie nutzen die Angebote und besuchen die Anlässe der Bündner Landwirtschaft. Sie wissen um die Beziehungen zwischen der Landwirtschaft und an den weiteren Wirtschaftszweigen wie dem Tourismus und Gewerbe. Un die Bäuerinnen und Bauern sind stolz auf die Bündner Landwirtschaft.
Die Broschüre soll die Begegnung zwischen der Landwirtschaft und der nichtlandwirtschaftlichen Bevölkerung weiter fördern. Zögern Sie nicht, offene Fragen mit den Bäuerinnen und Bauern zu diskutieren. Gerne stellen wir Ihnen Exemplare der Broschüre kostenlos zur Verfügung. Bei Bedarf nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude bei den zahlreichen Begegnungen mit der Bündner Landwirtschaft.